| Alles begann im Jahr 1995, als
ich fünf Wochen durch Indien reiste, um zu recherchieren.
Mein Weg führte mich auch kurzfristig nach Katmandu in Nepal.
Dort lernte ich meinen langjährigen tibetischen Freund Kumar
kennen, der mich seit 1996 auf fast all meinen Trecks und
Expeditionen begleitet hat. Seit dieser Zeit gehört das
Trecken und Bergsteigen im einzigartigen Himalaja zu meinen
großen Vorlieben.
Neben ein paar kleineren
Treckinggipfeln, die immerhin auch über 5000 m üNN lagen,
kamen mit den Jahren auch vier Expeditionen auf 6000er Gipfel
dazu. Nach der Besteigung des Mt. Mera Peak (6445 m üNN) im
Oktober 1998, der trotz seiner Höhe zu den technisch
"leichten" 6000ern gehört, bestieg ich im Dezember
des selben Jahres den Mt. Kilimanjaro in Afrika. Auch die
Expedition zum höchsten Gipfel Afrikas im schönen Tansania,
dass ich durch meine Recherchen in den vergangenen Jahren noch
öfter besuchten sollte, gehörte zweifellos zu meinen
schönsten Erlebnissen in den Bergen.
Neben den grandiosen
Eindrücken und den zum Teil strapaziösen Bedingungen in den
Bergen habe ich immer wieder eigene Grenzen dabei erfahren
können. Natürlich auch Grenzsituationen, in die man fast
nirgendwo schneller geraten kann als in den Bergen. Und das
hat einen ganz einfachen Nenner: Je höher man geht, desto
weniger kann man die Regeln selber bestimmen. Auch die Zahlen
belegen das, denn jedes Jahr lassen viele Menschen im Himalaja
bei Expeditionen und selbst beim Trecken ihr Leben.
Im Oktober 2001 ging es dann
wieder in Richtung Katmandu, die Stadt, die ihre
Flower-Power-Romantik bis heute nicht ganz verloren hat. Zwei
Tage Vorbereitung und dann ging es gemeinsam mit Kumar und
Ausrüstung per Hubschrauber in die Berge nach Lukla. Hier
trafen wir unseren Freund und Sherpa Pasang, mit dem wir seit
1998 nun schon die dritte 6000er Expedition starten. Pasang
hatte sich bereits um Träger bemüht, die wir für das Tragen
der Ausrüstung benötigten. In Lukla, das auf 2800 m üNN
liegt, wurde dann noch die Verpflegung gekauft und die
restlichen Dinge für die Ausrüstung. Meistens handelt es
sich dabei um Schlafzelte, Kochzelt, Seile und diverses
Eiswerkzeug, das für den letzten Akt - den Gipfelgang -
unerlässlich ist. Und dann ging es los. Ziel: Mt. Island
Peak. Wir brauchten etwa sieben Tage, um das Basislager zu
erreichen.
Paghding - Der Weg ist
das Ziel! Frei nach diesem Motto ging es in den nächsten
Tagen über Namche Bazar, Tengboche, Dingboche, Chukhung zum
Basislager, das auf etwa 5150 m üNN lag. Auf dem Weg trafen
wir den einen oder anderen Bekannten wieder, wie fast jedes
Mal. In Paghding begegneten wir Zatre Nima in der Namaste
Lodge und in Namche Nima Sherpa, mit dem ich, gemeinsam mit
Wolfgang Leichnitz, bereits 1996 den Mt. Mera Peak besteigen
wollte. Wir hatten 1996 kein Glück. Nach tage- und
nächtelangen Schneefällen hatten wir seinerzeit keine
Möglichkeit, auf das Hochlager aufzusteigen. Wir mussten
sogar durch die anhaltenden Schneefälle vom Basislager wieder
absteigen.
Die Erfahrungen, die wir
vereinzelt in den letzten Jahren gesammelt haben, konnten sich
während dieser Besteigung nicht bestätigen - fast während
der gesamten Zeit hatten wir die besten Wetterbedingungen und
auch die Gesundheit war unser ständiger Begleiter. Natürlich
kamen uns auch diesmal die Nachrichten von Unglücksfällen
schnell zu Ohren. Nima berichtete uns von vier spanischen
Bergsteigern am Mt. Pumori, die bei einer Lawine ums Leben
kamen. Ein paar Wochen zuvor war er selbst Mitglied einer
anderen Pumori-Expedition, bei der eine Frau ums Leben kam. In
jedem Jahr lassen auf diese und andere Art und Weise Menschen
ihr Leben - was als Urlaub und Abenteuer gedacht, endet im
Himalaja manchmal anders als erwartet. Auch die schlechten
Nachrichten gehören dazu und können die schöne Zeit und die
unbeschreiblich schönen Eindrücke des Hochgebirges nicht
schmälern. Dazu kommt der tägliche Aufstieg zum nächsten
Zielort auf dem Weg zum Basislager. Mit zehn bis zwölf Kilo
Ausrüstung auf dem Rücken fünf bis sieben Stunden täglich
bergsteigen sind eine gute Akklimatisierung und Vorbereitung
für den letzten Kraftakt. Jeder, der schon einmal im Himalaja
trecken war, wird die große Leistung der Porter bewundert
haben. Die Porter (Träger) sind die Seele Nepals, die wahren
Helden der Berge. Es ist bewundernswert und erstaunlich, ja
fast unmenschlich, was sie täglich in Höhen bis über 5000 m
üNN tragen - teilweise bis zu über zwei Zentner und das in
schlechter Bekleidung und zum Teil mit sehr schlechtem
Schuhwerk!
Diesmal war alles etwas anders.
Während der Tage des Aufstiegs zum Basislager habe ich wie
jedes Mal über die Mühen, Sinn und Zweck unserer Exkursionen
zu den Himalajagipfeln nachgedacht und mit dem Faulpelz in mir
Gericht gehalten. Natürlich mit der inneren Erkenntnis, dass
der Gipfel bei der ganzen Sache nur ein Teil ist und gar nicht
mal der entscheidende - Der Weg ist das Ziel! Besonders
dadurch, dass mir in den vergangenen Jahren zweimal ein Gipfel
beim ersten Mal versagt blieb, konnte diese wichtige
Erkenntnis in mir reifen und meiner Ungeduld nützlich sein,
denn oftmals stellt die Natur in den Bergen ihre eigenen
Regeln auf, die der Mensch immer bescheiden befolgen sollte.
Es waren vielmehr meine eigenen Grenzen, die mir leise und
unbewusst schon Antwort gaben. Für mich war das Trecken und
Bergsteigen immer eine Form der Reinigung, samt der kleinen
Last, die ich täglich auf dem Rücken trug. Die
übermächtigen und königlichen Erhebungen fordern nicht nur
unseren ganzen Willen, Disziplin, Mut und Ausdauer - sie
erinnern mich, wecken mich auf und fordern mich jedes Mal zu
Demut und Bescheidenheit auf.
Am Sonntag, den 28.10.2001,
gegen 2.18 Uhr morgens war dann Aufbruch zum Gipfel. Was wir
jetzt noch nicht wussten: Es lagen entgegen unserer
kalkulierten Zeit von etwa 10 Stunden über 16 Stunden bis zur
Rückkehr ins Basislager vor uns. Die Wetterbedingungen waren
optimal - sternenklarer Himmel, Vollmond und
verhältnismäßig milde Temperaturen. Natürlich läuft fast
nie alles nach Plan, so auch dieses Mal. Kurz nach dem
Aufstieg vom Basislager bemerkten Pasang und ich, dass wir
einen weiteren Begleiter hatten: einen Mountaintiger! In einem
Abstand von 70 bis 100 Metern war er oder sie ständig um uns
herum. Uns war natürlich etwas unwohl und wir blieben öfter
stehen als gewohnt, um unsere Umgebung mit unseren
Kopfleuchten abzusuchen. Für ein anderthalb Stunden hatten
wir die "Katze" nicht mehr gesehen, dann war sie
wieder da. Es war immer noch dunkel, d.h. etwa eine Stunde vor
Sonnenaufgang, auf den wir sehnlichst warteten. Auf dem
Hochlager haben wir dann den Entschluss gefasst eine
Dreiviertelstunde bis zum Sonnenaufgang zu warten, weil sich
die Katze mittlerweile rechts vor uns bewegte und uns ständig
im Auge behielt. Genau in diese Richtung führte unser
weiterer Aufstieg. Unser größtes Glück war, dass wir recht
milde Temperaturen hatten und dazu kaum Wind. Im Hochlager
mussten wir dann auch noch feststellen, dass wir für den
verbleibenden Aufstieg und den anschließenden Abstieg zu
wenig Flüssigkeit mitgenommen hatten. Nach einer
Dreiviertelstunde war das Warten endlich vorbei, der
Sonnenaufgang hatte unseren Begleiter verscheucht. Der
mühsame Aufstieg ging weiter. Nach weiteren drei Stunden
hatten wir endlich den Gletscher erreicht - endlich! Schon zu
diesem Zeitpunkt lagen wir in unserem Zeitplan deutlich
zurück. Wir entschieden uns dennoch für den Gipfelgang und
nicht für den Abstieg, auch wenn wir schon zu diesem
Zeitpunkt wussten, dass wir möglicherweise bei Dunkelheit
absteigen werden müssen und zudem unsere
Flüssigkeitsvorräte sehr knapp waren.
Das Panorama und die Ruhe sind
in diesen Höhen atemberaubend schön und mit Worten nur
schwer wiederzugeben.
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Im Hintergrund der Gipfel des Mt. Island
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Am Fuße des
Mt. Island
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Pasang Sherpa
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Gipfelanstieg |
Nun lag der Gipfel fast vor
uns. Überhaupt kann man erst ab diesem Punkt, nach über
einer Woche, das erste Mal den Gipfel wirklich erblicken. Es
war noch etwa eine Stunde bis zum Fuße des letzten steilen
Aufstiegs. Ab hier geht alles nur noch mit Eiswerkzeug d.h.
Steigeisen und Eisaxt. Zur Sicherheit wegen möglicher
Gletscherspalten für den der Mt. Island besonders gefürchtet
ist, gingen wir geseilt mit 15 m Abstand. Nun ging der Tee
langsam zur Neige, deshalb mussten wir den verbleibenden Tee
mit Eis auffüllen. Am Fuße des Gipfels hatte ich mich wieder
einmal mehr gefragt, was ich hier eigentlich mache. Ich war am
Ende meiner Kräfte und vor mir lag eine 250 bis 300 m lange
Gletscherhöhe mit überschneiten Gletscherspalten, die im
Durchschnitt 80 Grad betrug. Für einen geübten Bergsteiger,
der mit Steigeisen und Gletscherbrille auf die Welt kommt,
eine Leichtigkeit. Für mich war auch dieser Gipfel einmal
mehr eine weitaus größere Herausforderung als für einen
geübteren Alpinisten.
Da Pasang etwa eine halbe
Stunde brauchte, um die Fixseile zu setzen, konnte ich langsam
wieder Kräfte sammeln. Kurz unter uns näherte sich eine
vierköpfige amerikanische Expedition mit Luis als erfahrenen
Führer, denn der hatte im vergangenen Mai erst den Mt.
Everest bestiegen.
Dann waren es noch etwa 45
Minuten, um die Wand, im sicheren Gefühl des Fixseiles, bis
zum Gipfel zu überwinden. Bei einem Blick in die Tiefe darf
man Eines nicht fragen: Wie komme ich da bloß wieder runter?
Ist der Gipfel erst einmal erreicht, ist bekanntlich alles
vergessen - alle Mühe, alle Anstrengung. Und ein wenig ist
das auch so, denn ein Gipfel, ist immer ein Stück Loslassen
und hat man erst einmal losgelassen, sind Körper, Geist und
Seele wieder etwas leichter.
Die Momente, die Aussicht und
der große Gefühlscocktail, den man dort oben erlebt und für
den man so viele Tage kleinere und größere Opfer erbringen
musste, dauerte "nur" eine halbe Stunde. Die
Zufriedenheit über das Erreichte währte nur ein paar
Minuten.
Der steile Abstieg, der
besonders an den Gletscher-Passagen schwierig ist und
äußerste Konzentration erfordert, begann. Ich stieg als
Erster ab, Pasang sicherte das Fixseil. Etwa bei 6000 m üNN
war ich bis zum Rumpf in eine der überschneiten
Gletscherspalten eingebrochen. Was war geschehen? Alles
passierte in Bruchteilen von Sekunden. Ich stieg schräg ab
und setzte immer den rechten Fuß zuerst. Bei jeder
Schrittfolge gab ich etwa einen halben Meter Seil. Plötzlich
brach eine dünne Schneedecke über einer Gletscherspalte ein.
Ich hatte Glück im Unglück. Die Schneedecke brach nur, als
ich mit dem rechten Fuß aufsetzte, so dass sich bereits das
Seil und mein Körper sich schon in einer Rückwärtsbewegung
befanden. Ich ließ mich instinktiv fallen und stürzte einige
Meter in die Tiefe. Erst durch das erneute Greifen des
Fixseiles kam ich wieder zum Stoppen. Im Nachhinein betrachtet
war es mein großes Glück, dass beim Einbruch nicht die
gesamte Schneedecke über der Gletscherspalte einbrach. Auch
Pasang blieb das Herz stehen, wie er mir später berichtete.
Er konnte natürlich alles genau beobachten, weil er erst nach
mir Abstieg.
Als wir nach dem steilen
Abstieg wieder am Gletscherrücken ankamen und die restliche
Ausrüstung eingepackt hatten, ging es geseilt wieder den
etwas sanfteren Gletscher hinunter - zurück in Richtung
Hochlager und Basislager. Wir blickten uns noch ein paar Mal
um, denn nach meinem Einbruch beobachteten wir die vier
Bergsteiger sehr genau. Den Verlauf der Gletscherspalte
konnten wir von weiter unterhalb gut erkennen. Nach weiteren
20 Minuten konnten wir aber sehen, dass sie die
Gletscherspalte gut überschritten hatten.
Beim Abstieg ins Hochlager
unterhielten wir uns natürlich ausgiebig über diese
gefährliche Situation. Pasang erzählte mir, wie er einmal
bei einer seiner letzten Expeditionen am Mt. Mera Peak, selbst
über zehn Meter in eine Gletscherspalte stürzte. Wie ich nun
erfuhr, hatte Pasang bereit vor unseren Expedition seiner
Familie (er hat zwei kleine Kinder) versprochen, keine 6000er
Gipfel mehr zu besteigen. "Sie machen sich bei jeder
Expedition große Sorgen, und das ja nicht ganz unbegründet.
Das Risiko, dem ich mich jedes Mal aussetzte, ist zu
hoch." Seine Familie ist durch die Vergangenheit
leidgeprüft, denn einer von Pasangs älteren Brüdern kam bei
einer Cho-Oyu-Expedition auf tragische Weise ums Leben.
Pasang ist in seinem Verhalten
und Auftreten ein sehr bescheidener, angenehmer und
umsichtiger Mensch. Darüber hinaus habe ich seine Ehrlichkeit
vor allem aber seine Gründlichkeit bei der Vorbereitung und
Durchführung jeder unserer Expeditionen sehr schätzen
gelernt. Sein Schritt als Sherpa nur noch die kleineren
Trecking-Gipfel anzusteuern, um so seinen Lebensunterhalt zu
sichern, hat mich bewegt und auch sehr gefreut, da diese ein
weitaus geringeres Risiko darstellen als Sechstausender oder
Siebentausender.
Im Hochlager wartete bereits
einer unserer Träger mit Tee und Keksen. Im Basislager wieder
angekommen, war die Freude über den Gipfelerfolg natürlich
groß, aber noch größer war die Freude, dass wir gesund und
munter waren. Besonders Kumar hatte sich doch große Sorgen
gemacht, wie sich später herausstellen sollte.
Für mich - und ich denke auch
für Pasang - war es dieses Mal nicht nur der Gipfelerfolg,
der uns besondere Zufriedenheit schenkte. Das größte
Geschenk war für uns das Erkennen neuer Grenzen, die Vernunft
und das größte aller Geschenke wieder intensiver und
bewusster erkannt zu haben: Die Gesundheit - sie ist die
wichtigste Grundlage für all unser Handeln und Tun - sie ist
das größte Gut, dass wir besitzen dürfen.
Was ich bei meiner Abreise aus
Kathmandu - im November 2001 - nicht ahnen konnte, war, dass
es auch ein Abschied für immer von meinem Freund Kumar werden
sollte. Wieder in Deutschland angekommen hielten wir wie immer
regen Kontakt, wir telefonierten wöchentlich oder tauschten
Gedanken und Informationen per Email miteinander aus. Unsere
nächste Tour war bereits geplant! Es sollte aber keine
Expedition wie die letzte werden, sondern ein gemeinsamer
Treck. Wir hatten eine Tour im schönen Annapurna-Gebirge mit
mehreren Freunden geplant. Das Annapurna-Gebirge zählt man
sicherlich nicht umsonst zu den schönsten Berglandschaften
dieser Erde. Bereits 1995 und 1996 hatte ich gemeinsam mit
Wolfgang Leichnitz das Annapurna-Gebirge durch zwei kleine
Exkursionen kennen und lieben gelernt. Auch Kumar führte,
besonders in den letzten Jahren, viele Treckinggruppen durch
das Annapurna-Gebirge. Nur gemeinsam hatten wir es in den
letzten Jahren nie geschafft, dass Annapurna-Gebirge zu
umwandern.
Wie immer waren die wichtigsten
Vorbereitungen durch Kumar bereits im Vorfeld getroffen. Am
20. Mai 2002 hatten wir uns in Katmandu verabredet. Am Tag
meiner Abreise erhielt ich von unserem gemeinsamen Freund
Narayan die Nachricht von Kumars plötzlichem Ableben. Er
starb am 19. Mai im Alter von nur 30 Jahren. Als ich gemeinsam
mit Andreas Kattre einen Tag später in Kathmandu ankam, war
Kumars Leichnam bereits verbrannt, er hinterließ eine Frau,
eine Tochter und einen Sohn. Für mich war es die schwerste
und traurigste Zeit in Nepal, in dem Land, in dem ich in den
vergangenen Jahren so viele schöne Erlebnisse und glückliche
Momente erfahren konnte. Nur eine Woche nach meiner Ankunft
trat ich in diesem Jahr wieder die Heimreise an...
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